Farbenfrohes Spiel der Ladies
19.10.2011
Nach der unnötigen und bitteren Niederlage gegen Niederbipp waren die Congeli Ladies am vergangenen Samstagabend vor allem auf Rehabilitation bedacht. Mit einem Sieg hätten sie über den Strich rutschen können, doch sie scheiterten einmal mehr am Pech oder doch am eigenen Unvermögen Tore zu schiessen.
Farbenfroh war das Spiel der Ladies allemal. Schon nur deswegen, weil sie anstatt in gewohntem Blau in ihren neuen knalligen himbeerfarbenen Einlaufleibchen antreten mussten, da Erlinsbachs Trikots auch Blau-Weiss waren. Das leuchtgelbe Goalietrikot trug dann das seinige zu einem farbenfrohen Spiel bei. Immerhin wirkte es anscheinend so abschreckend, dass Congeli auf dem eher ruppigen Platz im Aargau kein Tor bekam. Im Spiel nach vorne setzte Congeli von Beginn weg seine Akzente und liess Erlinsbach so nie richtig ins Spiel kommen. Vor einer gewohnt starken und kompakten Defensive kurbelten im Mittelfeld Hubmann und Vinzenz das Spiel der Baslerinnen an. Gonzaga und Allemann auf der Seite sowie Greber und Wiederkehr ganz vorne hatten in der ersten Halbzeit reihenweise Chancen zum verdienten 1:0. Allemann spielte in der 21. eine Flanke in die Hände des Goalies. Sprunger und Vinzenz scheiterten in der 26. und 31. Minute mit jeweils guten Schussversuchen. Die grösste Möglichkeit vor der Pause besass dann wiederum Sprunger: von Vinzenz mit einem diagonalen Traumpass herrlich lanciert, kullerte ihr Flachschuss nur Millimeter am langen Torpfosten vorbei. Auf der Gegenseite herrschte demnach gähnende Leere. Zwei Freistösse der harmloseren Sorte war alles, was es bei "Chancen Erlinsbach" zu notieren gab.
In Runde zwei dann das ein-und dasselbe Bild: Congeli war dominant und spielbestimmend, aber das Runde in das Eckige zu bugsieren wollte einfach nicht gelingen, schon gar nicht mittels der Brechstange. Mitte der zweiten Halbzeit liess man Erlinsbach ein wenig mehr Raum gewähren, doch wirklich Zählbares schaute für das Heimteam nicht heraus. Die Congeli Defensive liess wiederum nichts anbrennen und bescherte Degen einen relativ geruhsamen Abend. In der zweiten Halbzeit hatte dann Allemann die längst fällige Führung auf dem Fuss, als sie in der 76. Minute auf der linken Seite allen auf und davon zog... - doch die Torhüterin konnte sie mit ihrem Schuss in die nahe Torecke leider nicht überlisten. Es war schier zum Verzweifeln. Zum Glück bewahrheitete sich der Spruch "Wer sie vorne nicht macht " an diesem Abend nicht und so konnten die Congeli Frauen wenigstens einen Punkt aus Erlinsbach mitnehmen. Trainer Sandro Mastroianni dazu: "Angesichts der Spielanteile und Chancen unsererseits sind es zwei verlorene Punkte". (Seraina Degen)
FC Erlinsbach - FC Concordia Basel 0:0 (0:0)
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